Mittwoch, 2. Mai 2007

Über die ersten beiden Monate

Als ich mit Parkour angefangen habe, dachte ich es reicht ab und zu mal zu trainieren. Doch dies stellte sich bald als Fehler heraus. Schon nach meinem zweiten Training habe ich gemerkt, dass es sehr viel Zeit, Disziplin und Willenskraft erfordert um Parkour "ernsthaft" zu praktizieren. Es gehört mehr dazu als das trainieren und perfektionieren der Grundbewegungen. Man muss erstmal seinen Körper fit machen, um Verletzungen (besonders der Gelenke) weitgehend aus zu schließen.
Nun dann wollte ich los gehen und einfach mal anfangen. Naja da war schon das nächste Problem. Ich wohne in einem kleinen Dorf. Hier gibt es irgendwie keine Spots (Plätze an denen man trainieren kann, wie zB. Geländer, Mauern, usw.), zumindest dachte ich das am Anfang. Hab dann erst mal 2 mal in einer Turnhalle trainiert.
Im Parkour Germany Forum habe ich gelesen, dass man auch im Wald trainieren kann. Und Wald gibt es bei mir mehr als genug. Trotzdem viel es mir schwer im Wald geeignete Plätze zu finden. Doch je öfter ich mich aufraffen konnte und im Wald trainieren war, desto mehr fand ich dort. Ich habe angefangen nicht mehr nach Plätzen zu suchen an denen ich bestimmte Techniken trainieren kann, sondern bei den gegebenen Orten zu fragen "Was kann ich hier machen?". Außerdem steigt meine Kreativität bei jedem Training. Dieses Phänomen ist auch als Parkour Blick bekannt.
Heute bin ich soweit, dass ich im Wald Spots für alle Grundtechniken habe. Auch in meinem Dorf habe ich nach meinen "Wald-Trainings-Einheiten" einige Spots gefunden.

1 Kommentar:

Hexe hat gesagt…

Wie bist du in die Turnhalle gekommen? Hast du einfach mal den Hausmeister gefragt?